10.11.2016 / Artikel / /

US-Wahlen: CVP-Frauen enttäuscht

Bern, 9. November 2016  Die CVP-Frauen Schweiz hatten die Kandidatur Hillary Clintons mit Freude zur Kenntnis genommen. Die historische Chance der US-Amerikaner auf die erste weibliche Präsidentin war in greifbare Nähe gerückt.

Nach einer langen und aufreibenden Wahlnacht steht nun der Gewinner, Donald Trump, fest. Die CVP-Frauen reagieren enttäuscht und erschüttert auf diesen Wahlgang. Es sei nicht um eine Frau gegen einen Mann gegangen, sondern um die besten Voraussetzungen, das grosse Land mit seiner hohen weltpolitischen Bedeutung zu regieren und in die Zukunft zu leiten. Sie sind überzeugt davon, dass Clinton diese Voraussetzungen mitgebracht hätte und somit die bessere Wahl gewesen wäre. Für die CVP-Frauen ist es nicht nachvollziehbar, dass ein grossmäuliger, frauenrechtverachtender und nicht sehr gebildeter, aber zugegebenermassen schlauer Selfmade-Man einer erstklassigen, fleissigen und nicht nur politisch äusserst erfahrenen Kandidatin vorgezogen wurde. Sie befürchten, dass die grossen politischen Herausforderungen wie Klimawandel und Atomausstieg vom neuen Präsidenten nicht den notwendigen Platz in der Agenda erhalten werden, zumal Senat und Repräsentantenhaus in republikanischer Hand sind. Die CVP-Frauen sind der Meinung, dass viele, die ihre Stimme dem republikanischen Kandidaten gaben, ihre Wahl bald zutiefst bedauern werden.

Weitere Informationen

Babette Sigg Frank, Präsidentin, praesidentin@cvp-frauen.ch, 076 373 83 18