07.11.2016 / Communiqués / /

Abstimmung vom 27. November 2016

Bern, Oktober 2016  An ihrer Vorstandssitzung im Bundeshaus haben die CVP-Frauen Stellung zur Atomausstiegs-Initiative genommen, über die am 27. November abgestimmt wird. Die CVP-Frauen sind gegen diese Initiative, da sie die Energiestrategie 2050 unterstützen, welche vom Parlament bereits akzeptiert wurde.

Nein zur Atomausstiegs-Initiative – die Energieversorgung gewährleisten

Die Initiative „geordneter Atomausstieg“ will die Nutzung der Atomkraftwerke in naher Zukunft verbieten, was konkret bedeutet, dass drei Atomkraftwerke im Jahr 2017 vom Netz genommen werden müssten, obwohl eine alternative und ausreichende Energieversorgung noch nicht gewährleistet ist. Präsentiert wurde die Thematik den CVP-Frauen an der Vorstandssitzung in Bern von Nationalrat Stefan Müller-Altermatt.

Die Entscheidung, schrittweise aus der Atomenergie auszusteigen und keine neuen Atom-kraftwerke zu bauen, wurde vom Parlament 2011 in Folge eines Antrags von CVP-Nationalrat Roberto Schmidt getroffen. Aber die Ausstiegs-Modalitäten müssen sorgfältiger vorbereitet werden: Der Ausstieg muss realistisch umsetzbar und ausgewogen sein. Die Energiestrategie 2050, erarbeitet von Bundesrätin Doris Leuthard und vom Parlament aufgenommen, bietet eine Antwort auf diese Anforderungen. Sie stützt sich auf realistische Etappenschritte, um eine Energieversorgung der ganzen Schweizer Bevölkerung gewährleisten zu können. Sie sieht ausserdem vor, Massnahmen zu ergreifen, um den Energiekonsum zu senken und die erneuerbaren Energien zu fördern. Dieses Projekt unterstützen die CVP-Frauen Schweiz.

 

Weitere Informationen

Babette Sigg Frank, Präsidentin, praesidentin@cvp-frauen.ch, 076 373 83 18

Madeleine Amgwerd, Vizepräsidentin, madeleine.amgwerd@bluewin.ch, 079 771 05 10