20.11.2015 / Communiqués / / , ,

Herbsttagung und Abstimmungsparolen vom 28. Februar 2016

Anlässlich ihrer Herbsttagung vom 13. und 14. November in Ilanz, GR, haben die CVP-Frauen zu zwei Abstimmungsvorlagen vom 28. Februar 2016 die Parolen gefasst: ein deutliches Ja zur CVP-Initiative „Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe“ und ein Nein zur Volksinitiative „Keine Spekulation mit Lebensmitteln!“. Zu den weiteren nationalen Abstimmungsvorlagen werden die CVP-Frauen an ihrer nächsten Vorstandssitzung vom 22. Januar 2016 in Bern Stellung nehmen.

Ja zur Initiative „Für Ehe und Familie  ̶  gegen die Heiratsstrafe“

Die CVP-Frauen unterstützen die Initiative der CVP mit Vehemenz. Sie wollen die heutigen Nachteile bei der Erhebung von Steuern und in der Altersvorsorge, von welchen Ehepaare und Paare mit eingetragener Partnerschaft betroffen sind, endlich eliminiert sehen.

Nein zur Volksinitiative „Keine Spekulation mit Lebensmitteln“

Die Initiative hat zwar eine wichtige Diskussion über die Preisgestaltung von Lebensmitteln aus der Dritten Welt angestossen, doch gehen die CVP-Frauen davon aus, dass die Empfehlungen der Initiative die Probleme nicht löst. Darum lehnen sie die Initiative grossmehrheitlich ab.

Anlässlich ihrer Herbsttagung hatten die CVP-Frauen das Privileg, Bundeskanzlerin Corina Casanova anzuhören. Sie sprach zu ihnen über die „Perspektiven 2030“ und die möglichen Szenarien zur Zukunft unseres Landes im politischen und wirtschaftlichen weltweiten Kontext. Wie könnten die Zukunft der Schweiz und ihre Stellung zwischen einer optimistischen Sicht auf eine risikolose und prosperierende Welt und einem schwierigeren und gefährlicheren Weg mit Auseinandersetzungen sein?

Dank des Referates von Frau Dr. Andrea Arz de Falco, Theologin, Biologin und Leiterin Direktionsbereich öffentliche Gesundheit BAG, haben die CVP-Frauen ein weiteres Mal die Präimplantationsdiagnostik erörtert. Frau Arz de Falco erklärte nochmals detailliert, was genau die PID ist und warum sie für Frauen und Paare so wichtig sei. Insbesondere erinnerte sie daran, dass die Stimmbürger die entsprechende Anpassung in der Bundesverfassung, wie im Fortpflanzungsmedizin-Gesetz vorgesehen, am 14. Juni 2015 zu 62% annahmen. Sollte das Referendum zustande kommen und durch das Stimmvolk bestätigt werden, wäre die PID weiterhin verboten.

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